Mein letzter Post in diesem Jahr soll sich um eine Herzensangelegenheit drehen: Das Essen. Was, denkt ihr euch vielleicht, darum geht es doch die ganze Zeit? Recht habt ihr, und letztendlich ist genau das das Schöne daran. Weil mir das immer wichtiger geworden ist, möchte ich euch weiter unten mit dem Slow Mobil Karlsruhe eine tolle Initiative vorstellen. Wie ich darauf komme? Hätte ich nicht diese grundlegende Begeisterung für Kochen, Backen und Essen entdeckt, dann hätte ich mich Sicherheit keinen Foodblog gegründet. Ich bin sehr dankbar für alle Personen, die diese Leidenschaft mit mir teilen, die gemeinsam mit mir essen, die mich mit meinem Blog unterstützen, die meine Beiträge lesen und mir Feedback geben. Ich freue mich über jede einzelne Reaktion und dass ich mit meinem Blog euch informieren und inspirieren kann.

Von der Liebe zum Essen

Im Laufe der letzten Jahre habe ich mich immer mehr mit diesen Themen beschäftigt und viel über Lebensmittel gelesen, mich mit regionalem Einkaufen beschäftigt, wie man auf die Qualität der Lebensmittel achtet und was man damit alles anstellen kann. Das hat mein Leben sehr bereichert, bewusster einzukaufen, zu essen und zu genießen. Letztendlich ist es auch genau das, was für mich Streetfood ausmacht: Das Essen rückt wieder in den Mittelpunkt. Viele Foodtrucker achten besonders auf die Herkunft ihrer Zutaten, sind mit Liebe bei der Sache und den Unterschied schmeckt man auch. Für ein gutes Essen ist nicht nur das Was, sondern auch das Wie wichtig.

Worauf es ankommt: Qualität der Zutaten und Wissen

Das gilt aus meiner Sicht jedoch nicht nur für auswärts essen, sondern auch für Zuhause. Bei uns wird eigentlich jeden Tag frisch gekocht. Seien wir realistisch, immer geht das natürlich nicht. Manchmal gibt es Reste, und ich gebe ehrlich zu, wir haben fast immer eine Notfall-Tiefkühlpizza vorrätig, wenn doch mal Lust und Laune fehlen und man abgekämpft nach Hause kommt. Aber der große Unterschied ist, dass ist die Ausnahme. Laut aktueller Studien sinken die Zahlen derer, die selbst kochen, immer weiter. Auch eine gemeinsame Familienmahlzeit ist nicht immer gängig. Darüber hinaus wissen viele Kinder heutzutage gar nicht mehr, wo ihr Essen eigentlich herkommt, welche Lebensmittel gut für sie sind und was man mit ihnen alles anstellen kann.

… und Zeit

Zugegeben, als Foodbloggerin hat das Thema Essen für mich einen enorm hohen Stellenwert und nicht jeder möchte und kann so viel Zeit ins Kochen investieren. Aber gesund und lecker geht auch einfach! Durch die ständige Beschäftigung damit habe ich schon selbst viel gelernt und probiere immer wieder Neues aus. Mir macht es so viel Spaß, dass ich mich gefragt habe, wie kann ich helfen, dass andere Menschen auch den Spaß daran erkennen und entwickeln. Am besten fängt man früh an, das zu fördern. Daher habe ich mich umgeschaut, ob es bereits eine passende Initiative gibt, die ich unterstützen kann. Tatsächlich, in meiner Wahlheimat Karlsruhe haben sich andere bereits dieselben Gedanken gemacht.

Kochen lernen im Slow Mobil Karlsruhe

Engagierte Leute haben einen Anhänger umgebaut und mit einer Küche sowie einem Essplatz ausgestattet. Dahinter steckt ein pädagogisches Konzept, mit jeweils bis zu acht Kindern gemeinsam zu kochen, ihnen Wissen über Lebensmittel zu vermitteln und sie an das Thema Selbermachen heranzuführen. Das finde ich toll, denn ich bin überzeugt, dass das eine tolle Erfahrung für die Kinder ist. Denn bei vielen ist das Wissen über eine richtige Ernährung nicht vorhanden und Eltern sind nicht immer ein perfektes Vorbild (wenn meine Eltern das lesen sollten: liebe Grüße und ihr wisst, was ich meine 😉 ). Auch in Schulen gibt es sehr unterschiedliche Standards, in welcher Form das Thema Lebensmittel, eine richtige Ernährung sowie selber Kochen behandelt werden. Daher ist so ein Projekt genau das Richtige! Und Vorsätze sind nicht immer was fürs neue Jahr, sondern die sollte man viel öfter gleich umsetzen. Daher habe ich für das Slow Mobil in Karlsruhe 100 Euro gespendet und hoffe, so einer Kochrunde an Kindern eine leckere Mahlzeit zu ermöglichen, dass sie einiges lernen und dass sie der Spaß am Kochen für die Zukunft motiviert.

Kinder lernen im Slow Mobil verschiedene Lebensmittel und den richtigen Umgang mit ihnen kennen. Nach dem gemeinsamen Kochen kommt dann natürlich der größte Spaß: das gemeinsame Essen.

Kennt ihr noch andere Projekte, die ein ähnliches Ziel verfolgen? Schreibt mir gerne davon!Wenn ihr jetzt noch etwas mehr über das Slow Mobil in Karlsruhe erfahren oder selbst spenden wollt, besucht doch einfach die Webseite.

Apropos Essen: Schlagt euch alle ein letztes Mal für dieses Jahr die Bäuche voll, genießt den Silvesterabend und kommt gut ins neue Jahr! Ich freue mich auf viel gutes Essen im Allgemeinen, Streetfood im Besonderen, tolle Festivals, neue Geschmacksexplosionen und viele gute Rezpete. Macht’s gut, wir hören/lesen uns wieder in 2018!

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