Klein, süß und schokoladig: Mehr braucht es nicht, um sich im Kuchenhimmel zu befinden. Brownies sind für mich die pure Versuchung, weil es kaum ein Gebäck gibt, das so konzentriert Schokolade, Butter und Zucker auf einem Fleck enthält. Aber meine Strategie ist einfach: Nicht weiter darüber nachzudenken. Und so kommt es, dass ich sowohl unterwegs als auch zuhause gerne Brownies esse. Und backe. Und nasche… Wer es ganz eilig hat – das Rezept für die Brownies findet ihr ganz unten des Beitrags, auch zum Ausdrucken.

Zwei Stück Brownies
Seht ihr, wie saftig die Brownies in der Mitte sind? So soll es sein 🙂

Auch auf Streetfood-Märkten bin ich sehr anfällig dafür, mir dort einen süßen Nachtisch zu suchen. Manchmal ist es Baumkuchen, manchmal Eis und manchmal gibt es einen Brownie-Stand. Da ich meistens schon recht satt bin, springt in der Regel nur eine vernünftige kleine Portion bei rum. Oder auch mal zwei und es wird einfach etwas mit nach Hause genommen. Brownies habe ich schon mehrfach gekauft und bin immer wieder überrascht, wie lecker diese kleinen, saftigen Kuchenstückchen sind.

Von Brownies und Blondies

Einmal habe ich mir an einem Brownie-Stand auf einem Streetfood Festival auch einen Blondie geholt – schließlich probiere ich ja gerne Neues aus. Das war auch außergewöhnlich lecker! Nur meine Nachbackversuche endeten leider in einem – trotzdem sehr leckeren – weißen Schokoladenkuchen. Von der typischen Brownie bzw. Blondie-Konsistenz war jedoch keine Spur. Da auch mein bisher eingesetztes Brownie-Rezept lecker war, aber je nach Ofen und Backform mal mehr, mal weniger gut geworden ist, habe ich das „Projekt perfekter Brownie“ nochmal in den Angriff genommen.

Schokoladige Brownies
Ob mit oder ohne Walnüsse ist Geschmackssache… aber natürlich kann man für puren Schokoladengenuss oder bei Nussallergikern die Walnüsse auch einfach ersatzlos weglassen.

Es wäre doch gelacht, wenn man sich die nicht ganz einfach nach Hause holen kann (ohne sie immer kaufen zu müssen 😉 ). Und wenn ich mir die Bilder so ansehen, finde ich, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

3 Tipps für das Backen von Brownies

Wichtig hierfür: Sich mit jeder Faser des Körpers auf das Brownie backen einlassen. Das heißt: Ja keine Butter oder Schokolade weglassen! Auch wenn es schwer fällt. Und wirklich, wirklich kein Mehl nachschütten, auch wenn es ich falsch anfühlt, so wenig Mehl auf solch ein Butter-Zucker-Schokoladen-Gemisch zu kippen. Stopp! Auch, wenn es schwer fällt. Das grundlegende Geheimnis ist schlichtweg das Verhältnis von (viel) Butter und (jeder Menge) Schokolade im Vergleich zu recht wenig Mehl. Schließlich backt man Brownies auch nicht jeden Tag.

 
Brownies mit Zartbitterschokolade
Einfach nur yummy! Wo so viel Schokolade drin ist, das kann ja nur lecker schmecken!

Ich persönlich esse gerne Vollmilchschokolade – die Brownies werden aber erst so richtig gut, wenn man qualitative Zartbitterschokolade verwendet. Also habe ich Stück für Stück ganz viel tolle Schokolade in meinen Topf gegeben. Das alles ist wichtig, damit die Brownies so richtig schon saftig werden. „Chewy“ oder „fudgy“, wie man in den USA sagt… irgendwie gibt es keine perfekte deutsche Entsprechung, vielleicht „schmotzig“ oder im positiven Sinne „klitschig“. Ihr wisst bestimmt, was ich meine 😉

Die richtige Ausstattung, um Brownies zu machen

Man benötigt nicht viel: Ihr braucht einen Topf, einen Silkonschaber oder Rührlöffel und eine quadratische bzw. rechteckige flache Backform wie z. B. diese Backform mit 18 x 28cm*. Ich habe meine Brownies dann in 15 Stückchen geschnitten, also die längere Seite 4 Mal eingeschnitten, die kürzere Seite 2 Mal. Für mich die perfekte Größe, denn die Brownies sind seeeeehr mächtig. Und das sage ich euch wirklich nachdrücklich! Ich bekomme ja selten den Mund voll genug, aber hier ist Vorsicht angesagt!

Fast fertig… noch aus der Form heben und losnaschen.

Wichtig ist, dass die Form nicht zu groß ist, damit die Brownies nicht zu flach werden.

Brownies selber backen: Zutaten & Zubereitung

Die Zutaten für eine Portion Brownies sind eigentlich fast immer im Haus (zumindest in meinem). Daher könnt ihr euch den perfekten Brownie jetzt auch selbst backen. So geht’s – druckt euch das Rezept am besten gleich aus, ich hoffe, es bekommt einen festen Platz in eurer Rezeptesammlung.

Brownies
Portionen: 12 Stückchen
Autor: Streetfoodjunkies.de
Zutaten
  • 130 g Butter
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 100 g Fleur de Sel-Bitterschokolade
  • 50 g Mascobado-Zucker
  • 50 g brauner (Rohr-)Zucker
  • 40 g weißer Zucker
  • 3 Eier Größe M
  • 60 g Mehl
  • 40 g Backkakao
  • 1/2 TL Natron
  • 2 Prisen Backpulver
  • 2 EL gehackte Walnüsse
Anleitungen
  1. In einen mittelgroßen Topf Butter, Schokolade in kleinen Stückchen und alle drei Zuckerarten hineingeben. Auf kleiner Flamme auf dem Herd schmelzen lassen. Ca. 15 Minuten abkühlen lassen.

  2. Die Eier die Schokoladenmassen unterrühren.

  3. Mehl, Kakao, Natron und Backpulver mischen. Unter die Schokoladenmasse heben. Nur solange, bis das Mehlgemisch verrührt ist. Nicht länger rühren, um keine unnötige Luft unterzurühren.

  4. Gehackte Walnüsse kurz unterheben.

  5. Die Auflaufform mit Backpapier auslegen und die Brownie-Masse hineingeben, dann kurz glatt streichen.

  6. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Celsius Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. Je nach Ofen +/- 2 Minuten Backzeit, das Innere sollte bei einer Stäbchenprobe noch feucht sein! Der Teig zieht nach, deswegen nicht länger backen.

  7. Abkühlen lassen.

    Wer möchte, kann seine Brownies mit Puderzucker bestäuben oder mit Kuvertüre verzieren. Hier können z. B. nochmal Walnüsse "aufgeklebt" werden. Allerdings kann diese Brownie-Variante auch pur gegessen werden.

Euch ist gerade nicht nach Schokolade (oder ihr hebt euch das einfach für später auf), sondern ihr wollte jetzt lieber etwas Fruchtiges? Genauso lecker und amerikanisch sind beispielsweise meine Hand Pies mit Beeren – die könnt ihr gerne auch gleich mal ausprobieren!

 

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