Asiatisch-essen-Mittagspause-Sushi

Bei 52 Wochen, 30 Tagen Urlaub im Jahr und zusätzlich abzüglich ein paar Krankheits- und Feiertagen müsste ich um die 220 Mittagspausen im Jahr haben. Wahnsinn, das sind also 220 Mal Gedanken machen, was mich in der Mittagspause satt – und gleichzeitig bitte auch zufrieden – macht. Und natürlich nicht zu satt. Natürlich auch nicht zu kompliziert. Kennt ihr auch diese Gedanken? Wie verbringt ihr eure Mittagspausen und was gibt es bei euch zu essen? Ich habe euch heute ein Rezept für einen Sushi Bowl mitgebracht, das einfach leicht und lecker ist!

Mittagessen Mittagspause Reste Sushi
Wenn man einmal die Zutaten beisammen hat, ist der Sushi Bowl schnell fertig gemacht.

Eine Mittagspause, viele Alternativen

Erst neulich habe ich gelesen, dass viel weniger Leute als man denkt Zugang zu einer Betriebskantine haben und sich der überwiegende Teil Essen von Zuhause oder von unterwegs auf die Arbeit mitbringt. Zu diesen Menschen gehöre ich auch. Immerhin haben wir eine Mikrowelle auf Arbeit, was die Möglichkeiten enorm erhöht. Da ich regelmäßig zu Hause koche (oft auch absichtlich mehr), habe ich öfter einmal „Abendbrotreste“. Wobei Reste je nach Speise manchmal auch eine Untertreibung ist, was man an den neidischen Blicken der Kollegen ablesen kann, die ihr kaltes belegtes Brötchen essen. Was ich der Einfachheit halber auch mal esse, aber eher selten. Meistens esse ich also eine kleinere Portion warmes Resteessen, ab und zu mache ich mir aus mitgebrachten Zutaten von Zuhause Wraps, Sandwiches oder Couscoussalat.

Mittagessen Reste Sushi
Ein bisschen Sushireis, frisches Gemüse und weitere Zutaten nach Belieben wie Garnelen und Surimi

Ab und zu habe ich allerdings keine vorbereiten Mahlzeiten dabei, auch keine Lust auf belegtes Brötchen vom Bäcker – eher im Gegenteil, manchmal habe ich akut Hunger auf etwas „Cooles“. Das ist natürlich Definitionssache, aber ein belegtes Brötchen ist zum Beispiel nicht cool. Und eine Tüte Blattsalat auch nicht (gesund, aber, wenn ich unzufrieden bin, fällt das definitiv aus meinem „Haben-wollen-Raster“). Es soll also cool sein, schmecken, leicht zuzubereiten sein und mich trotzdem satt und glücklich machen. Das sind als die Anforderungen gewesen, als ich mal wieder nach einer Lösung gesucht habe. Zum Glück hatte ich quasi die Erleuchtung für das perfekte Essen für die Mittagspause: Einen Sushi Bowl. Seit langem mag asiatisches Essen sehr und hole mir auch öfter in asisatischen Kochbüchern (wie diesem) Inspiration. Der Gedanke an Sushi war hier einfach nahe liegend, nicht wahr?

Mittagessen im Büro: Sushi Bowl mit Gurke und Garnelen
Schnell zubereitet, genüsslich vernascht: Ein Sushi Bowl ist ein tolles, leichtes Mittagessen

Sushi: Lieber rollen oder als Sushi Bowl?

Die Antwort lautet: beides. Ich liebe Sushi, aber natürlich ist das Rollen und zubereiten am Tag davor (außer es gibt es sowieso) oder direkt in der Mittagspause etwas umständlich. Doch nur weil die Zutaten nicht gerollt sind, schmecken sie nicht weniger gut, oder? Das dachte ich mir nämlich auch. Da „Bowls“ sowieso Trend sind – völlig verständlicher Maßen, weil ich kaum ein anderes Essen kenne, das so ästhetisch und gleichzeitig so einfach zuzubereiten geht –, habe ich meinen persönlichen Sushi Bowl für die Mittagspause kreiert. Ein Bowl lässt sich natürlich je nach verfügbaren Zutaten und Geschmack super abwandeln.

Zutaten für (m)einen Sushi Bowl

Grundlagen sind Sushireis und klein geschnittene Algenblätter. Meine Favoriten für das „Topping“ sind Salatgurke und Avocado. Für mich ist die Mittagspause nicht so „deluxe“ wie ein Abendbrot, was meine Lieblingsmahlzeit ist. Also gibt es bei mir mittags keinen frischen Fisch. Dafür gibt es z. B. Garlenen und Krebsfleisch. Kann man aber genauso gut weglassen. Gepimpt wird das Ganze mit Sojasoße, Wasabipaste und gerösteten Sesamkernen. Was für ein Sushi Bowl! Fertig ist eines meiner neuen Lieblings-Mittagessen. Damit ihr euch so einen Bowl auch ganz schnell zaubern könnt, habe ich hier noch das Rezept für euch zusammengefasst. Mein Tipp: Macht euch unbedingt die Mühe mit den gerösteten Sesamkernen, das ist das gewisse Extra.

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Mittagessen Mittagspause Reste Sushi
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Sushi Bowl mit Gurke und Garnele
Portionen: 1 Bowl
Zutaten
  • 4 EL Sushi-Reis gekocht
  • 1/4 Stück Salatgurke
  • 1/2 Nori-Blatt
  • 2 Stangen Surimi
  • 3 Garnelen gebraten
  • 1 TL Sesamkerne geröstet
  • Sojasauce nach Belieben
  • Wasabipaste
Anleitungen
  1. Gurke (und nach Belieben weiteres Gemüse), Garnelen und Surimi in mundgerechte Stücke schneiden.

     

  2. Noriblatt am besten mit einer Schere oder mit einem sehr scharfen Messer in kleine Streifen schneiden.

  3. Die Hälfe des Reis auf den Boden einer kleineren Schüssel geben. Die andere Hälfe an eine Seite drücken.

  4. In der anderen Hälfe die klein geschnittenen Zutaten schichten. Mit Sesamkernen bestreuen und ein paar Kleckse Wasabipaste darauf geben. Nach Belieben mit Sojasauce würzen.

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2 Gedanken zu „Ein Stück Asien in der Mittagspause: Sushi Bowl

    1. Oh das freut mich. Und mach auf jeden Fall auch mal was mit Sushi, das schmeckt doch immer herrlich! Viele Grüße, Katharina

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