2015 war ich zum ersten Mal auf einem Street Food Festival. Ich kann also ziemlich genau den Zeitpunkt feststellen, als ich vom „Streetfood-Virus“ infiziert wurde: August 2015. Zu ein oder zwei Gelegenheit hatte ich schon einmal davon gehört bzw. in Reise- und Essenreportagen im Fernsehen Beiträge dazu gesehen. Aber 2015 war das erste Jahr, in dem Streetfood abseits der großen Städte wie Berlin (natürlich Hochburg der Streetfood-Bewegung in Deutschland) oder Köln den Rest Deutschlands erobert hat. Immer mehr Festivals schossen aus dem Boden… und in Mannheim fand das erste statt, was für mich im Raum Karlsruhe halbwegs in der Nähe war. Also haben wir kurzentschlossen einen schönen, sonnigen Sonntag dazu genutzt, zum Street Food Festival zu fahren. Also eigentlich eine folgenschwere Entscheidung, denn dieser Blog ist das Resultat daraus 🙂

Streetfood Festival Mannheim
An jedem Foodtruck und Stand auf dem Street Food Weekend war eine Schlange

Und so war es an jenem Sonntag vor 1,5 Jahren (diese Zeilen habe ich damals völlig geflasht vom Streetfood-Fieber am selben Abend verfasst):

Lecker, lecker und nochmal lecker. Ok, etwas kleiner, als ich es mir vorgestellt habe. Dafür viele Menschen, eine große Auswahl und habe ich schon erwähnt, dass es lecker war? 😉 Spaß beiseite, ich habe euch ja einen kleinen Bericht versprochen, da ich am Sonntag auf dem „Street Food Weekend“ in Mannheim war. Und hier der Beweis, dass ich dort war und mich durch die verschiedenen Leckereien durchprobiert habe.

Was soll ich sagen – ich würde wieder hinfahren! Ich gebe zu, man muss Essen schon wirklich lieben, um wegen so eines Events in eine andere Stadt zu fahren. Aber da der Trend hierzulande (zum Glück) zunimmt, steigt zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass es öfter einmal in der Nähe zur eigenen Stadt stattfindet. Im Endeffekt war es ein bisschen Jahrmarktatmosphäre, nur ohne lärmende Kinder und blinkende Karussells, einfach ganz viele Essensstände nebeneinander. Die meisten waren Foodtrucks, die auch sonst durch die Gegend rollen und ihr frisches Essen aus ihrem fahrbaren, küchenbestückten Trucktalent verkaufen. Darunter haben sich ein paar Stände gemischt, die klassischerweise eher aufgebaut werden müssen – der Stimmung und dem Essen hat das aber keinen Abbruch getan. Probieren konnte man eh nicht alles, uns hat leider auch irgendwann der Magen signalisiert „so, Stopp, ihr müsst gehen“ – wirklich sehr schade, denn eigentlich hätte ich gerne noch so viel mehr probiert.

Die angebotenen Speisen waren bunt durchmischt, es ließ sich jedoch ein Hang zu Burgern erkennen, ein klassisches Fast Food und mittlerweile eben auch Streetfood – klassische Burger, Burger mit Fleisch aus dem Smoker, Veggie Burger und und und. Ansonsten war es bunt gemischt, es gab noch Sandwiches, irgendwelche gefüllten südamerikanischen Teigfladen, Pommes, afrikanische Fladen mit Spinat und Rindfleisch, orientalisch gewürzte Hähnchenspieße an Salat und dann natürlich noch Süßes. Zimtschnecken, Gebäck, Marshmallows, aber auch etwas Gesundes in Form von Gazpacho oder Mango mit Klebreis.

Stand auf dem Street Food Festival Mannheim
Das Tolle an einem Streetfood-Festival: Die Auswahl ist wahnsinnig international

Die Vielfalt hätte insgesamt vielleicht noch ein bisschen größer und internationaler sein können, das liegt aber auch daran, dass es in Deutschland überhaupt noch nicht so viele Food Trucks gibt wie in anderen Teilen der Welt. Wer weiß, vielleicht sehen die Street Food Märkte in ein paar Jahren ganz anders aus… und immerhin war auch diesmal schon echt viel los!

Die verschiedenen Stände und das unterschiedliche Essen war auf jeden Fall echt schön anzusehen, man hatte viel Auswahl, es ist ein schönes Gefühl, dass es frisch zubereitet wird und man trotzdem in zwangloser, angenehmer Umgebung essen kann – eine Mischung aus Picknick und Restaurant 🙂 Ich persönlich habe es sehr genossen, auf den Street Food Markt zu gehen und war mir damals schon sicher, das war bestimmt nicht mein letzter Besuch mit der „Mission Streetfood“!

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Ein Gedanke zu „Street Food Festival in Mannheim 2015

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