Das war sie also, die kleine Reihe zum Thema Streetfood beim WDR. Folge 3 lief und ich als Foodie habe sie mir natürlich angeschaut. Ihr wollt wissen, worum es geht? Nun, generell dreht sich bei Björn Freitags Streetfood-Duell alles darum, dass der Sternekoch das Gericht eines Foodtruckers nur vom sehen und essen her nachkochen oder zumindest ähnlich interpetieren soll. Das bekommen dann mehrere Leute vor Ort zum Vergleich und ein Sieger wird gekürt. Soweit, so gut. Folge 3 bringt mit dem Kimbap Spot auch einen neuen Konkurrenten für den Koch.

Koreanische Frauenpower vom Kimbap Spot

Am Anfang kommt eine Kampfansage aus dem gegnerischen Feld. Es tritt an: Kyung Ah Meiers. Und sie kündigt an, dass der Sternekoche es mit einer Innovation auf sich nehmen muss: ein koreanischer Burger. Das Streetfood vom Kimbap Spot ist schon vom Namen interessant: Rainbow-Frikadellen. Auch Björn Freitag gibt zu: „Wow, das ist mal bunt und ausgefallen.“ Wer jetzt Lust hat, doch selber in die Folge reinzuschauen, findet die Sendung unten:

  • Erstausstrahlung von Folge 3: 21. Juli 2017
  • Sender: WDR
  • Foodtruck:
  • Rezept: Rainbow-Frikadelle mit Dirty Fries
  • Länge der Sendung: 29:34 Minuten

Der Beitrag in der Mediathek – Viel Spaß beim „Nachgucken“:

(verfügbar bis 21.07.2018)

Rezept: Rainbow-Frikadelle mit Dirty Fries

Optisch gut gemacht ist ein Überblick über die Zutaten für den Zuschauer. Wer die Zutaten nicht erkennt, kann sich an die Liste daneben halten: Unter anderem werden Süßkartoffeln, Knoblauch, Schwarze Bohnen, Kurkuma, Walnüsse, Sojasauce, Rote Beete, Spinat und Rettich verwendet. Na, hättet ihr eine Idee, was ihr womit kombiniert?

Björn Freitag stellt nur fest: „Da sind tausend Aromen drin.“ Die zusätzliche Anforderung: Es dürfen nur pflanzliche Produkte verwendet werden – so, wie es die Mädels vom Kimbap Spot sonst auch machen. Die geschmackliche Komponente finde ich sehr spannend. Ich meine, der Sternekoch hat seinen Stern nicht umsonst bekommen. Trotzdem war er nicht in der Lage, den Spinat aus dem Gericht herauszuschmecken und bei den Kartoffeln hat er auf Maniok gesetzt, später seinen Irrtum aber festgestellt.

Kimbap-Spot-Bochum-Korean-food
Die Grundsätze vom Kimbap Spot werden auch im geplanten Restaurant gelebt

Wechselbad der Gefühle: Motivation vs. Verzweiflung

Auch bei dieser Sendung ist der Sprecher mein eigentliches Highlight. Die ein oder andere sperrige Stellt macht in dieser Folge erneut der Sprecher durch seine flotte Art wieder wett. Sein Tonfall sagt alles! Die Kommentare vom Sternekoch reißen mich dagegen nicht vom Hocker, er wirkt leider nicht sonderlich motiviert in der Sendung. Und was ist das denn für eine seltsame Idee vom Koch, die Gegnerinnen mit Bier vor dem Kochen „abzufüllen“ bzw. sich noch originale Brötchen abzugreifen. Das Essen ist hingegen sehr ausgefallen und macht neugierig auf die koreanische Küche. Lediglich die Brötchen sind schon im Original etwas blass und ich hätte mir gewünscht, dass der Koch hier eigene Burgerbrötchen bäckt. Optisch hat das Rezept für mich daher noch Potential. Die Geschmackskombi dagegen lässt mir beim Zuschauen das Wasser im Munde zusammenlaufen. 

Björn Freitag vs. Kimbap Spot: Eigentlich nur Gewinner

Bei einer ungeraden Juryanzahl muss es natürlich auch einen Sieger geben. Das Ergebnis: 9 zu 4 für Björn. Das ist deutlich und zeigt, dass der Koch ein ausgewogenes, sehr schmackhaftes Essen gekocht hat, auch wenn es vielleicht etwas weiter weg vom Original war. Dennoch: Die Crew vom Foodtruck scheint großen Erfolg zu haben. Sehr sympathisch ist Kyung Ahs Aussage, dass sie nun mal kein gelernter Koch sei. Aber dafür punktet sie mit Leidenschaft und frischen Ideen und das kommt an. Denn während des Drehs haben sie den Koch in ihrem zukünftigen Laden begrüßt, der sich gerade im Aufbau befindet.

Mehr Informationen zu Kimbap Spot erfahrt ihr unter: http://kimbapspot.com/about/

Und wer den Start des Formats Björn Freitags Streetfood-Duell verpasst hat, kann bei mir nochmal nachlesen:
Björn Freitags Streetfood-Duell | Folge 1: Pulled Pork BBQ Taco

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