Was wäre Streetfood ohne Burger? Sie sind einfach ein Klassiker, denn sie sind so vielfältig und so lecker. Ich kenne keine Person auf dieser Erde, die keine Burger mag. Zuhause habe ich jedenfalls einen sitzen, der Burger über alles liebt… und ich auch! Daher gibt es sie auch öfter bei uns. Sie sind auch einfach großartig – denn schließlich liegen da so viele tolle Dinge gleichzeitig übereinander, dass man sie einfach gernhaben muss, oder? Ein Burger besteht in aller Regel aus den wesentlichen Bestandteilen Bun (Brötchen), Patty (z. B. Frikadelle oder Gemüsebratling), Gemüse (meistens Salat, Tomate, Gurke, Zwiebel etc.) und einer Sauce. Dazu gibt es unendlich viele Variationen und Optionen. Mit oder ohne Käse. Mit Schinken. Mit Sprossen. Mit Peperoni. Und so weiter… Wie gesagt, ich glaube, für jeden gibt es den perfekten Burger.

Einmal Burgerbrötchen, immer Burgerbrötchen!

Und ein guter Burger steht und fällt oft mit dem Brötchen. Denn es soll schön weich sein, ohne durchzuweichen. Schön knusprig, ohne hart zu sein. Schön geschmackvoll, ohne zu dominieren. Nachdem ich das erste Mal zuhause Burgerbrötchen selber gebacken habe, ist dies fast eine Tradition geworden. Ich glaube, das ist mittlerweile sechs oder sieben Jahre her. Sie haben uns so gut geschmeckt, dass wir immer frische, selbst gemachte haben wollten. Da sie sich auch super einfrieren und bei späteren Burgergelüsten auftauen lassen, lohnt sich der Aufwand auch wirklich. Einer der Gründe, warum ich ständig akute Tiefkühlschrankplatzprobleme (by the way… ich liebe die Möglichkeit zu deutschen Endloskomposita 😉) habe.

Abendbrot-Special oder Burgerparty

Ob ihr also vorhabt, eine Burgerparty mit Freunden zu veranstalten, Burger als Picknick-Snack plant oder einfach Lust auf ein köstliches Abendbrot habt, dann probiert einfach das Rezept für selbstgemachte Burgerbrötchen aus! Ihr braucht natürlich ein bisschen Geduld und Zeit, aber in der Zwischenzeit kann man die Pattys zubereiten, einen Krautsalat herstellen, Pommes stifteln oder das zusammensuchen, was man noch so auf seinen Burger packen will. Wenn ihr dann diese luftigen, duftenden Brötchen in den Händen haltet (vorher bitte ein bisschen auskühlen lassen), werdet ihr wissen, wovon ich rede… Gerne kann man die Brötchen auch auf dem Grill oder in der Pfanne noch etwas anrösten. Beim Belegen könnt ihr eurer Fantasie natürlich freien Lauf lassen. Oder sucht hier bei den Rezepten einfach mal nach passenden Burgerrezepten. Auf die Burger, fertig, los!

kleine-Burger-Broechen-selbstgemacht
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Burger Buns
Portionen: 12 Brötchen
Zutaten
  • 500 g Mehl (Weizen Typ 405 oder 550; alternativ Dinkel Typ 630)
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 3 EL Zucker
  • 60 g flüssige Butter
  • 240 ml lauwarme Milch
  • 1 Ei
  • Körner/Samen zum Bestreuen
Anleitungen
  1. Die Milch (in der Mikrowelle) leicht erwärmen, den Zucker und die Hefe unterrühren. Für ca. 5 – 10 Minuten stehen lassen.

  2. Anschließend alle zusätzlichen Zutaten für den Teig gut vermischen und verkneten, abdecken und ca. 1 Stunde gehen lassen.
  3. Teig in 12 gleich große Stücke teilen, jeweils kurz durchkneten, einen Ball formen und plattdrücken (ca. 1 cm hoch). Von beiden Seiten auf einen Teller mit Sesamsamen drücken.
  4. Teiglinge auf 2 Bleche verteilen, erneut abdecken und ca. weitere 45 Minuten an einem wärmeren Ort gehen lassen.
  5. Dann bei 175 Grad Umluft oder bei 190 Grad Ober-/Unterhitze (ich hatte leider eine Zeit lang nur einen Herd ohne Umluft; hat so auch ganz gut funktioniert) etwa 15 – 18 Minuten backen. Je nach Herd – wenn die Brötchen schon früher braun genug sind, etwas Alufolie obendrauf legen und entsprechend der Zeit fertig backen.

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Ein Gedanke zu „Absolute Streetfood-Basics: Burger Buns

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